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Earth on Fire
3D Render by Samara BlueManchmal fühle ich mich wie die Erde.
Geschunden. Missbraucht. Ausgebeutet. Mein Kleid bedeckt mich zwar noch, aber es ist fadenscheinig geworden, zerrissen an vielen Stellen. Noch verhüllt es mich notdürftig, doch obwohl die alte Struktur noch sichtbar ist, verliert sie ihre einstige Kraft, wird dünner, brüchiger. Aber sie erinnert mich an das, was ich einmal war. An das, was gut und richtig war.
Und diese Erinnerung kann mir niemand nehmen.
Was kann ich tun, um mich schützen?
Ich bewege mich auf Zehenspitzen durch Gefilde, die einst kräftig und widerstandsfähig waren. Vorsichtig setze ich einen Fuß vor den anderen, um die letzten leuchtenden Blumen nicht zu zertreten, die einzigen Zeugen vergangener, strahlender Farben. Sie erfreuen mich. Sie stärken mich. Denn ihre unerschütterliche Lebenskraft durchdringt selbst gepflasterte Wege.
Und so finde ich einen Grund, weiterzugehen, Neues zu entdecken.
Ich bedeckte meinen Körper mit magischen Zeichen, in der Hoffnung, dass sie mich schützen würden. Aber bald erkenne ich, dass diese es auch nicht schaffen würden, mir den erhofften Schutz zu gewähren. Sie sind nur ein langsam verblassendes Bild für mich selbst.
Und doch beruhigen sie mich.
Sie machen mich ruhiger. Sie erden mich.
Ich schaue in die Ferne, will die Welt erfassen, die Natur, das Sein in all seiner Größe und Erhabenheit. Ich sehe nur Wolken. Dunkelheit.
Wohnkästen ragen aus dem Nebel, drohend, beobachtend. Sie wollen wissen, was ich tue, was ich fühle, was ich erreiche. Warum ihnen das so wichtig ist, verstehe ich nicht.
Und das macht mich traurig. Manchmal mutlos. Verständnislos.
Doch ich sehe auch einen Regenbogen hinter Wolken in leisen Farben schimmern.
Er gibt mir Hoffnung. Er schenkt mir neuen Mut. Er nährt das Gefühl, dass Erneuerung kommen wird, irgendwann. Ich weiß nicht wann. Ich weiß nicht wie. Aber ich spüre, dass sie kommen wird.
Und diese Hoffnung trägt mich weiter bis ans Ende meiner Tage.
Hinter mir spüre ich, wie der Planet zu glühen beginnt.
Der Druck in seinem Innersten steigt, ein explosives Gemisch droht zu entstehen. Die Hitze, die er ausstrahlt, wärmt mich, für einen Moment, schützt mich vor der umgebenden Kälte. Doch wie so vieles ist diese Wärme trügerisch. Denn was kommt danach? Ich weiß es nicht.
Aber ich werde es aushalten müssen.
Denn ich kann das Weltgeschehen nicht ändern.
Nur meinen Weg darin bestimmen. Und diesen will ich gehen.
Mit so viel Hoffnung, Mut, Geduld, Liebe und Kreativität, wie ich in mir finden kann.
Das ist meine Sicherheit.
-Samara Blue/Kerstin Ellinghoven
Sometimes I feel like the Earth.
Wounded. Abused. Exploited. My garment still covers me, but it has grown thin, torn in many places. It still hides me for now, yet although its old structure can still be seen, it is losing its former strength, becoming fragile and brittle. But it reminds me of what I once was. Of what was good and right.
And no one can take that memory from me.
What can I do to protect myself?
I move on tiptoe through lands that were once strong and resilient. Carefully I place one foot before the other, trying not to crush the last glowing flowers, the only witnesses of former radiant colors. They bring me joy. They give me strength. Their stubborn vitality pushes through even the hardest stone.
And so I find a reason to keep walking, to discover something new.
I covered my body with magical signs, hoping they would protect me. But soon I realize that even they cannot offer the protection I was seeking. They are only a slowly fading image for myself.
And yet they calm me.
They make me quieter. They ground me.
I look into the distance, trying to grasp the world, nature, existence in all its greatness and dignity. But I see only clouds. Darkness.
Buildings rise from the mist, looming, watching. They want to know what I do, what I feel, what I achieve. Why this matters so much to them, I cannot understand.
And that makes me sad. Sometimes discouraged. Sometimes simply bewildered.
Yet I also see a rainbow shimmering behind the clouds in soft colors.
It gives me hope. It gives me new courage. It nourishes the feeling that renewal will come, someday. I do not know when. I do not know how. But I can feel that it will come.
And that hope carries me forward to the end of my days.
Behind me I sense the planet beginning to glow.
Pressure is building deep inside it. An explosive mixture is forming. The heat it radiates warms me for a moment, protecting me from the surrounding cold. But like so many things, that warmth is deceptive. What will come after? I do not know.
But I will have to endure it.
Because I cannot change the course of the world.
I can only choose my path within it. And that is the path I will walk.
With as much hope, courage, patience, love and creativity as I can find within myself.
That is my safety.
-Samara Blue/Kerstin Ellinghoven
Made with DAZ Studio I No Ki I Krefeld 05.04.2025 - (Cleaning up old and unfinished work)
Geschunden. Missbraucht. Ausgebeutet. Mein Kleid bedeckt mich zwar noch, aber es ist fadenscheinig geworden, zerrissen an vielen Stellen. Noch verhüllt es mich notdürftig, doch obwohl die alte Struktur noch sichtbar ist, verliert sie ihre einstige Kraft, wird dünner, brüchiger. Aber sie erinnert mich an das, was ich einmal war. An das, was gut und richtig war.
Und diese Erinnerung kann mir niemand nehmen.
Was kann ich tun, um mich schützen?
Ich bewege mich auf Zehenspitzen durch Gefilde, die einst kräftig und widerstandsfähig waren. Vorsichtig setze ich einen Fuß vor den anderen, um die letzten leuchtenden Blumen nicht zu zertreten, die einzigen Zeugen vergangener, strahlender Farben. Sie erfreuen mich. Sie stärken mich. Denn ihre unerschütterliche Lebenskraft durchdringt selbst gepflasterte Wege.
Und so finde ich einen Grund, weiterzugehen, Neues zu entdecken.
Ich bedeckte meinen Körper mit magischen Zeichen, in der Hoffnung, dass sie mich schützen würden. Aber bald erkenne ich, dass diese es auch nicht schaffen würden, mir den erhofften Schutz zu gewähren. Sie sind nur ein langsam verblassendes Bild für mich selbst.
Und doch beruhigen sie mich.
Sie machen mich ruhiger. Sie erden mich.
Ich schaue in die Ferne, will die Welt erfassen, die Natur, das Sein in all seiner Größe und Erhabenheit. Ich sehe nur Wolken. Dunkelheit.
Wohnkästen ragen aus dem Nebel, drohend, beobachtend. Sie wollen wissen, was ich tue, was ich fühle, was ich erreiche. Warum ihnen das so wichtig ist, verstehe ich nicht.
Und das macht mich traurig. Manchmal mutlos. Verständnislos.
Doch ich sehe auch einen Regenbogen hinter Wolken in leisen Farben schimmern.
Er gibt mir Hoffnung. Er schenkt mir neuen Mut. Er nährt das Gefühl, dass Erneuerung kommen wird, irgendwann. Ich weiß nicht wann. Ich weiß nicht wie. Aber ich spüre, dass sie kommen wird.
Und diese Hoffnung trägt mich weiter bis ans Ende meiner Tage.
Hinter mir spüre ich, wie der Planet zu glühen beginnt.
Der Druck in seinem Innersten steigt, ein explosives Gemisch droht zu entstehen. Die Hitze, die er ausstrahlt, wärmt mich, für einen Moment, schützt mich vor der umgebenden Kälte. Doch wie so vieles ist diese Wärme trügerisch. Denn was kommt danach? Ich weiß es nicht.
Aber ich werde es aushalten müssen.
Denn ich kann das Weltgeschehen nicht ändern.
Nur meinen Weg darin bestimmen. Und diesen will ich gehen.
Mit so viel Hoffnung, Mut, Geduld, Liebe und Kreativität, wie ich in mir finden kann.
Das ist meine Sicherheit.
-Samara Blue/Kerstin Ellinghoven
Sometimes I feel like the Earth.
Wounded. Abused. Exploited. My garment still covers me, but it has grown thin, torn in many places. It still hides me for now, yet although its old structure can still be seen, it is losing its former strength, becoming fragile and brittle. But it reminds me of what I once was. Of what was good and right.
And no one can take that memory from me.
What can I do to protect myself?
I move on tiptoe through lands that were once strong and resilient. Carefully I place one foot before the other, trying not to crush the last glowing flowers, the only witnesses of former radiant colors. They bring me joy. They give me strength. Their stubborn vitality pushes through even the hardest stone.
And so I find a reason to keep walking, to discover something new.
I covered my body with magical signs, hoping they would protect me. But soon I realize that even they cannot offer the protection I was seeking. They are only a slowly fading image for myself.
And yet they calm me.
They make me quieter. They ground me.
I look into the distance, trying to grasp the world, nature, existence in all its greatness and dignity. But I see only clouds. Darkness.
Buildings rise from the mist, looming, watching. They want to know what I do, what I feel, what I achieve. Why this matters so much to them, I cannot understand.
And that makes me sad. Sometimes discouraged. Sometimes simply bewildered.
Yet I also see a rainbow shimmering behind the clouds in soft colors.
It gives me hope. It gives me new courage. It nourishes the feeling that renewal will come, someday. I do not know when. I do not know how. But I can feel that it will come.
And that hope carries me forward to the end of my days.
Behind me I sense the planet beginning to glow.
Pressure is building deep inside it. An explosive mixture is forming. The heat it radiates warms me for a moment, protecting me from the surrounding cold. But like so many things, that warmth is deceptive. What will come after? I do not know.
But I will have to endure it.
Because I cannot change the course of the world.
I can only choose my path within it. And that is the path I will walk.
With as much hope, courage, patience, love and creativity as I can find within myself.
That is my safety.
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